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Wörterbuch

Wissenswertes über Kirchenmusik

Bachelor-Examen/Master-Examen

Wer das Fach Kirchenmusik an einer staatlichen oder kirchlichen Musikhochschule oder Universität studiert, kann das kirchenmusikalische Bachelor- oder Master-Examen ablegen (ehemalig: A- und B-Prüfung, jetzt: Bachelor of Music/Master of Music). Absolvent*innen des Studiums Kirchenmusik werden in erster Linie als hauptamtliche Kirchenmusiker*innen tätig.

Große Prüfung

Kirchenmusiker mit einer großen Prüfung (ehemals C-Prüfung) sind nebenberuflich tätig. Zusätzlich zu ihrem Hauptberuf übernehmen sie den Orgeldienst in einer Kirchengemeinde oder leiten einen Chor – oder tun beides. Die Ausbildung erfolgt an einer zentralen Ausbildungsstätte oder in regionalen Kursen.

Kleine Prüfung

Noch einfacher als die große Prüfung ist die kleine Prüfung (ehemals D-Prüfung). In einigen Landeskirchen heißt sie Befähigungsnachweis oder Eignungsnachweis. Man kann sie als erfolgreichen Abschluss des privaten Orgelunterrichts ablegen.
(Quelle: www.geistreich.de)

Dekanat

Ein Dekanat (früher teilweise auch Dekanei; von lateinisch decanatus zu decem ‚zehn‘), ursprünglich ein Gebiet von etwa zehn Pfarreien, ist das Amt oder der Bezirk eines Dekans und somit vor allem der Begriff für eine kirchliche Verwaltungseinheit.
(Quelle: Wikipedia.de)

Hymnologie

Hymnologie ist die Lehre vom Kirchenlied. Weil die Hymnologie es sowohl mit seiner textlichen als auch mit seiner melodischen Gestalt zu tun hat, ist sie einerseits ein Teilgebiet der theologischen Forschung, andererseits ein Stück Musikwissenschaft.
(Quelle: wiktionary.org)

Kantor/Kantorin

Das lateinische Wort, von dem sich die Bezeichnung ableitet, lautet „cantare“ (lateinisch für „singen“). Wörtlich übersetzt ist ein Kantor ein Sänger. Im christlich-kirchlichen Sinn versteht man darunter einen hauptamtlichen Kirchenmusiker. Die Aufgaben eines Kantors gehen aber über das Singen und das Anleiten dazu weit hinaus und schließen das Orgelspiel mit ein.
(Quelle: www.geistreich.de)

Liturgik

Wissenschaftliche Disziplin innerhalb der Theologie, die sich mit dem Themenfeld Gottesdienst beschäftigt. Dabei werden unter anderem die geschichtliche Entwicklung der Liturgie mit ihren verschiedenen Gottesdienstformen, die theologischen Grundlagen, die spirituelle und die lebendige Umsetzung in Gottesdiensten in Gemeinden der Kirche von heute erforscht.
(Quelle: www.herder.de/gd/lexikon/liturgiewissenschaft-liturgik/)

Manual

Ein Manual (von lateinisch manus = Hand) bezeichnet in der Musik eine Klaviatur von Tasteninstrumenten, die mit den Händen bedient wird, im Unterschied zum (fußbedienten) Pedal. 

Organist*in

Ein Organist ist ein Musiker, der die Orgel spielt und dazu neben dem Manualspiel (mit den Händen) auch das Pedalspiel (mit den Füßen) beherrscht. Zum Orgelspiel gehört auch die Auswahl der vorhandenen Klangfarben. Durch die sinnvolle und planvolle Auswahl von Registern erhält ein Orgelstück seinen besonderen Klangcharakter.
(Quelle: www.kathpedia.com/index.php?title=Organist)

Orgelregister

Eine Orgel besitzt mehrere Pfeifenreihen, die man in sogenannte Register zusammenfasst. So kann der Orgelspieler die Klangfarbe verändern und mit mehreren Registern gleichzeitig spielen. Ein Register wird mit einem Knauf am Spieltisch an und abgeschaltet.
(Quelle: www.theorie-musik.de/musikformen/instrumente/die-orgel/)

 
 

Dieses Wörterbuch zur Kirchenmusik ist im Aufbau und wird kontinuierlich erweitert.